Behandlungsmethode
Durch einen Minischnitt an einer möglichst unauffälligen Stelle der Haut wird eine Kanüle in das Fettdepot eingeführt, mit der die überschüssigen Fettzellen abgesaugt werden. Die Kunst des Chirurgen besteht beim Fett absaugen darin, mit viel Fingerspitzengefühl durch die Haut zu ertasten, was an Fettgewebe entfernt und was erhalten werden soll. Ziel dabei ist nicht, alle Fettzellen radikal zu entfernen, sondern eine neue, ebenmäßige Kontur zu gestalten.
Vor dem eigentlichen Eingriff entscheidet der Chirurg beim Fettabsaugen über Art und Ausmaß der Modellierung der betroffenen Partien. Dazu markiert er die Fettpolster in Form von Höhenlinien auf dem Körper. Der kleine Hautschnitt von 0,5 bis 1 cm erfolgt an kaum sichtbarer Stelle, etwa in den Gesäßfalten oder im Nabel. Nach dem Fettabsaugen muss der Patient eine Miederhose, Stützstrümpfe oder Bandagen tragen, um zu verhindern, dass sich in den entstandenen Hohlräumen Gewebeflüssigkeit sammelt und Narben verursacht. |