Allgemeines über Fettabsaugung
Unschöne Fettpolster an Problemzonen lassen sich oft selbst mit Diäten, Gymnastik und speziellen Cellulite-Programmen nicht bekämpfen. Dabei sitzen die hartnäckigen Polster meist dort, wo sie den Gesamteindruck der Körperlinie optisch am meisten stören.
Mit Hilfe einer Fettabsaugung, lateinisch Liposuction, kann das Körperbild korrigiert werden. Eine Liposuktion erfolgt in der Regel ausschließlich aus ästhetischen Gründen und ist generell keine Frage des Alters. Von Vorteil ist beim Fettabsaugen, wenn die Haut noch straff und elastisch sein.
Durch einen Minischnitt an einer möglichst unauffälligen Stelle der Haut wird in Regelfall eine Kanüle in das Fettdepot eingeführt und die Fettzellen abgesaugt. Die Unterhautfettzellen sind traubenähnlich in dünne bindegewebige Hüllen verpackt. Diese werden mit der Kanüle durchtrennt, und das Fett wird durch den Unterdruck aus seiner Hülle herausgesaugt. Die Fettträubchen können zwischen 0,5 und 2 cm groß sein.
Die Kunst des Chirurgen beim Fettabsaugen besteht darin, mit viel Fingerspitzengefühl durch die Haut zu ertasten, was an Fettgewebe entfernt und was erhalten werden soll. Ziel bei einer Fettabsaugung ist nicht, alle Fettzellen radikal zu entfernen, sondern eine neue, Kontur zu gestalten.
Vor dem eigentlichen Eingriff entscheidet der Chirurg bei einer Fettabsaugung über die Modellierung der betroffenen Partien. Dazu markiert er die Fettpolster in Form von Höhenlinien auf dem Körper. Der kleine Hautschnitt von 0,5 bis 1 cm erfolgt an unauffälliger Stelle, beispielsweise in den Gesäßfalten oder im Nabel. Die Absaugung beginnt unmittelbar mit dem Einführen der Kanüle. Die Fettabsaugung dauert in der Regel je nach Areal und Ausmaß von 20 Minuten bis zu 2 Stunden. Der Hautschnitt wird nach dem Eingriff genäht.
Die abgesaugten Fettzellen werden aufgefangen gemessen. So kann der Operateur nach der Fettabsaugung kontrollieren, ob an beiden Seiten einheitliche Mengen entfernt wurden. Die Menge variiert sehr stark je nach individueller Begebenheit und anatomischer Region. Im Regelfall werden noch auf dem Operationstisch eine Miederhose, Stützstrümpfe oder Bandagen über die betroffenen Areale gezogen. So soll verhindern werden, dass sich in den entstandenen Hohlräume Gewebeflüssigkeit sammelt und dadurch Knoten oder Narben verursachen.
Mit der Entfernung störender Fettansammlungen und der Modellierung der entsprechenden Partien durch den Chirurgen wirkt der Körper nach dem Fettabsaugen schlanker und die Proportionen gewinnen an Harmonie. Dabei ist diese Methode jedoch keine Alternative zur Gewichtsreduktion.
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