Allgemeines über Augenlidkorrektur
Augenfältchen und erschlaffte Augenlider sind bei den meisten Frauen familiär bedingt mehr oder weniger stark ausgeprägt und bewirken im Extremfall krankhafte Gesichtsfeldeinschränkungen. Dieser natürliche Alterungsprozeß führt zu einer unschönen Veränderung der Augenpartie und beeinträchtigt besonders bei dünnen Frauen eine jugendliche Erscheinung. Eine Lidplastik erfolgt fast immer aus ästhetischen Gründen, und nur Sie können darüber entscheiden, ob und in welchem Alter Sie sich diesem Eingriff unterziehen wollen. Das Ausmaß der Korrektur hängt stark von dem individuellen Zustand Ihrer Lider ab. Indem die Haut an den Lidern exakt vermessen wird, kann ein gleichmäßiges, symmetrisches Ergebnis erzielt werden. Die Straffung von Haut und Muskulatur ergibt sich von selbst, wenn die überschüssige Haut entfernt wird (in etwa ist das soviel, wie mit zwei Fingern gefasst werden kann). Bei starken Lachfalten in den Unterlidern wird zusätzlich ein Teil der überstarken Lidmuskulatur weggenommen. Vor dem eigentlichen Eingriff entscheidet der Chirurg über die Schnittführung, die zu dem geplanten Ergebnis führt. Mit einem Stift zeichnet er dazu eine exakte Skizze auf die Haut. Die überschüssige Haut wird in Feinarbeit mit dem Skalpell entfernt. Genäht wird mit fortlaufenden, dünnen Fäden, die in der Haut versenkt werden und äußerlich nicht sichtbar sind. Der Eingriff dauert ca. 1 bis 1,5 Stunden. Nach der Operation sind die Unterlider im Ruhezustand faltenfrei, nicht jedoch beim Lächeln. Auch kann die mitunter dunkle und extrem dünne Haut der Unterlider durch den Eingriff nicht aufgehellt oder gefestigt werden. Zurück bleibt eine feine, dünne Linie, die sich an den natürlichen Lidfalten orientiert. Die Oberlider sind nach dem Eingriff deutlich glatter, der Blick wird zumeist offener und die Augen wirken hierdurch strahlender. |