Implantologie (Zahnimplantate)
Ein Spezialgebiet der Kieferchirurgie ist die Implantologie. Bei dieser Methode wird eine biokompatible Schraube in den Kiefer eingesetzt (Zahnimplantat). Nach 2-5 Monaten kann im Normalfall eine Krone aufgesetzt werden. Der Vorteil dieser Methode beispielsweise gegenüber einer Brücke liegt darin, dass andere gesunde Zähne nicht beeinträchtigt werden. Heutzutage ist die Anwendung von Implantaten in der modernen Zahnmedizin alltäglich.
Es gibt eine Vielfalt an Implantatsystemen. Meist bestehen sie aus Titan. Dieser Werkstoff hat sich in der Medizin seit Jahren bewährt. Moderne Zahnimplantate sind biokompatibel und werden im Regelfall nach internationalen Qualitätsnormen angefertigt.
Größe und Form eines Implantats richten sich nach den individuellen Voraussetzungen des Kiefers des zu behandelnden Patienten. Für eine Zahnimplantation gibt es keine generelle Altersbeschränkung. Eine Ausnahme sind im Normalfall Kinder, deren Knochenwachstum noch nicht abgeschlossen ist.
Weitere Voraussetzung für eine Zahnimplantation ist eine Mindestknochensubstanz des Kiefers. Heute ist den zahnmedizinischen Spezialisten, so auch Ihrem Zahnarzt in Ungarn, jedoch der Aufbau eines ausreichenden Knochenfundaments möglich. Zum Einsatz gelangen hier neben künstlichen Knochenaufbaumaterialien auch Knochenmaterialien aus dem eigenen Körper.
Die festsitzenden "dritten Zähne" sollten von erfahrenen Zahnimplantologen eingesetzt werden. In der Praxis wird in einem Beratungsgespräch vor der Behandlung eine individuelle Therapie entwickelt.
Die "Ersatzwurzeln" werden meist unter örtlicher Betäubung in den Kiefer eingepflanzt. Damit ist die Basis für einen stabilen Zahnersatz geschaffen. Die Implantate gewährleisten im Regelfall nach einer Einheilphase den gewünschten festen Halt für die neuen Zähne. Das Implantat und die darauf befestigte Krone ist im Regelfall auch dazu geeignet, einen fehlenden Einzelzahn zu ersetzen, ohne gesunde Nachbarzähne präparieren zu müssen.
Eine herausnehmbarer Zahnersatz (Prothese) kann mit Implantaten überflüssig werden: Die Implantate selbst oder in Verbindung mit natürlichen Zähnen sind geeignet, einen festsitzenden Zahnersatz zu tragen.
Die Stabilisierung eines herausnehmbaren Zahnersatz ist möglich: Implantate können auch dazu verwendet werden, einen herausnehmbaren Zahnersatz wirkungsvoll zu befestigen.
Die Anfertigung eines festsitzenden Zahnersatzes bei totalem Verlust aller Zähne: Mit Hilfe von 6-7 Implantaten ist es möglich, auch bei einem Totalverlust der Zähne einen festsitzenden Zahnersatz (eine sogenannte zirkuläre Brücke) anzufertigen.
Im Vergleich zu einer beweglichen Zahnprothese bietet eine zahnmedizinische Implantation viele Vorzüge. Deswegen erweisen sich die durch die künstliche Wurzel festsitzenden "dritten Zähne" für den Patienten als eine gute Möglichkeit um mehr Lebensqualität und mehr Selbstbewusstsein zu erlangen. Aussprache und Geschmackssinn werden durch den festen Sitz der Zahn-Implantate positiv beeinflusst. Durch die Implantate wird im Regelfall auch ein fortschreitender Knochenabbau des Kiefers verhindert.
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